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Linkspartei : Bartsch hält an seiner Kandidatur für Parteivorsitz fest

  • Aktualisiert am

Dietmar Bartsch Bild: dapd

Auch nach der Ankündigung Lafontaines, als Linkspartei-Vorsitzender bereitzustehen, will Dietmar Bartsch nicht von seiner Kandidatur für den Parteivorsitz abrücken. Er wolle „nicht dem Niedergang der Partei zugucken“, sagte Bartsch der F.A.S.

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          Dietmar Bartsch wird nicht von seiner Kandidatur für den Linken-Parteivorsitz abrücken: „Ich habe vor sechs Monaten meine Kandidatur für den Parteivorsitz erklärt und rücke davon auch nicht ab. Es sei denn, es gibt völlig neue Bedingungen oder es trifft mich ein Ziegelstein“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.).

          Vorige Woche hatte Oskar Lafontaine angekündigt, als Vorsitzender bereitzustehen, aber ohne Kampfkandidatur gegen Dietmar Bartsch – den bisher einzigen Kandidaten. Bartsch will sich aber nicht abdrängen lassen. Er sagte der F.A.S.: „Ich habe mich viele Jahre engagiert und will nicht dem Niedergang der Partei zugucken.“ Er kämpfe für eine eigenständige, aber bündnisfähige Linke.

          Der Linken-Bundestagsabgeordnete Jan Korte kritisierte Lafontaines Forderung nach einem Rückzug Bartschs. „Das wirkt wie aus der Zeit gefallen“, äußerte Korte in der F.A.S. Die Stimmung in der Partei habe einen Tiefpunkt erreicht. Die Bundesgeschäftsführerin der Linken, Caren Lay, sagte der F.A.S.: „Ich erwarte, dass sich die beiden einigen und kein Duell im Morgengrauen inszenieren.“

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