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Aufrüstung im Hambacher Forst : Im Wald der Widersprüche

  • -Aktualisiert am

Eines der Protestcamps im Hambacher Forst Bild: dpa

Umweltverbände wollen den Hambacher Forst zum Symbol für das Ende der Braunkohle machen. Der harte Kern der gewaltbereiten linken Szene rüstet sich für den großen Kampf.

          9 Min.

          Mit ziemlich widrigen Umständen haben die Spitzen des organisierten deutschen Umwelt- und Naturschutzes an der Abbruchkante des Tagebaus Hambach zu kämpfen. Erst zerzausen heftige Windböen Haare und Unterlagen. Auf den letzten Metern bis zum Hambacher Forst ist dann auch noch ein Entwässerungsgraben mit tückisch steilen Böschungen zu durchqueren.

          Reiner Burger
          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Endlich stehen Kai Niebert, der Präsident des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring (DNR), Martin Kaiser, Geschäftsführer von Greenpeace, und Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), dann vor „ihren“ Bäumen. Die Herren, die auch der Kohlekommission der Bundesregierung angehören, wollen mit anderen Mitstreitern ein medienwirksames Zeichen setzen. „Dieser Baum darf nicht für Kohle sterben“ steht auf den Tafeln, die Kaiser, Weiger und Niebert jeweils an eine Buche binden.

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