https://www.faz.net/-gpf-a3lh2

Lindner zu Teuteberg : „War nicht so gemeint“

  • Aktualisiert am

Der Parteivorsitzende der FDP zieht nach seiner Rede auf dem Parteitag Kritik auf sich. Bild: dpa

Seine Worte in Richtung Linda Teuteberg sorgen für Unmut. Nun sagt Christian Lindner, dass er seine Äußerung bedauere. Er sei missverstanden worden.

          1 Min.

          Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat eine an die bisherige Generalsekretärin Linda Teuteberg gerichtete Bemerkung bedauert, die manche als sexistisch empfunden haben. Er habe auf dem Bundesparteitag in Berlin lediglich die Situation etwas auflockern wollen, sagte Lindner am Montag im „Frühstart“ von RTL/ntv. „Mir tut das sehr leid.“

          Die Bemerkung sei in freier Rede entstanden, sagte Lindner. Sie sei anschließend aufgegriffen und missverstanden worden. Er habe „eine Formulierung gewählt, die ausgesprochen missverständlich offensichtlich für viele war“, sagte Lindner. „Sie war gar nicht so gemeint.“ Er habe danach in der Angelegenheit mit Teuteberg Kontakt gehabt. Sollten sich Teuteberg oder andere durch seine Äußerung „beschwert fühlen“, bitte er dafür um Entschuldigung.

          Lindner hatte sich am Samstag auf dem Bundesparteitag an Teuteberg gewandt und gesagt: „Ich denke daran, Linda, dass wir in den vergangenen 15 Monaten etwa 300 Mal den Tag zusammen begonnen haben“. Nach Lachern im Publikum schob er nach: „Ich spreche über unser tägliches morgendliches Telefonat zur politischen Lage – nicht was Ihr jetzt denkt.“ In den sozialen Medien erntete Lindner dafür erboste Kritik. Schon am Wochenende hatte Lindner auf Twitter um Nachsicht gebeten und von einer missverständlichen Formulierung gesprochen.

          Weitere Themen

          Zahlreiche Tote bei #EndSARS-Protesten

          Nigeria : Zahlreiche Tote bei #EndSARS-Protesten

          Seit zwei Wochen kommt es in Nigeria zu heftigen Protesten gegen Polizeigewalt, vor einigen Tagen eskalierte die Lage. Mehrere Dutzend Zivilisten und Sicherheitskräfte sind inzwischen gestorben. Der Präsident gibt den Demonstranten die Schuld.

          Topmeldungen

          Trump beim Spatenstich mit Foxconn-Vertretern

          Foxconn-Fabrik in Wisconsin : Trump und sein „achtes Weltwunder“

          Amerikas Präsident inszeniert sich gerne als Retter der Industrie. Ein einstiges Vorzeigeprojekt mit Foxconn im Rostgürtel droht nun aber zu scheitern. Auf Trumps Wirtschaftspolitik wirft das ein wenig schmeichelhaftes Licht.
          Passanten mit Mund- und Nasenschutz in Berlins Tauentzienstraße

          Auf Cluster schauen : Zeit für einen Strategiewechsel gegen Corona?

          Viele Gesundheitsämter sind immer noch darauf konzentriert, Einzelkontakte nachzuverfolgen. Die Verbandschefin der Ärzte im Öffentlichen Dienst will einen anderen Weg gehen und Infektionscluster in den Blick nehmen.
          Wieder kein Sieg: Kölns Dimitris Limnios kann es nicht fassen.

          1:1 in Stuttgart : Kölner Sieglos-Serie hält

          Der 1. FC Köln gewinnt schon wieder nicht. Beim starken Aufsteiger VfB Stuttgart zeigt das Team von Trainer Markus Gisdol aber immerhin Moral. Nach einem Blitztor der Gastgeber hilft ein Elfmeterpfiff.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.