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Probleme bei Schulöffnung : Die Risikogruppe gibt Fernunterricht

Prüfungsvorbereitung mit Mundschutz: Abiturienten im nordrhein-westfälischen Haltern am See Bild: dpa

Bis zu einem Drittel der Lehrer könnte in der Pandemie ausfallen: Wie die Länder die Rückkehr aller Schüler organisieren könnten und warum dafür auch Gymnasiallehrer zwangsversetzt werden könnten.

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          In vielen Ländern ist noch immer unklar, welche Klassen wann in die Schulen zurückkehren sollen, auch wenn die grundsätzliche Forderung geteilt wird, die Abschlussklassen bevorzugt wieder in die Schule zu holen. Wenn das hessische Beispiel, gegen Ungleichbehandlung zu klagen, auch in anderen Ländern Schule macht, können Pläne rasch ins Wanken geraten. Derzeit ermitteln viele Kultusministerien noch, wie viele Lehrer ihnen für den Präsenzunterricht nicht zur Verfügung stehen. Je nach Land sind es zwischen 25 und 30 Prozent, die entweder selbst einer Risikogruppe angehören oder in einer Familie mit einem Risikopatienten leben. An diesem Montag beraten die Kultusminister in einer Schaltkonferenz über das weitere Vorgehen.

          Heike Schmoll

          Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

          Hygienepläne haben inzwischen alle aufgestellt, sie orientieren sich weitgehend an den für Rheinland-Pfalz entwickelten Vorgaben. So wird es in den Gängen einen Einbahnstraßenverkehr geben, Tische werden in großem Abstand aufgestellt, an den Schultoiletten wird der Einlass kontrolliert. Versetzter Unterricht und versetzte Pausen sollen die Abstandsregeln möglich machen. Häufigere Reinigungsrhythmen und Desinfektionsmittel sind außerdem vorgesehen.

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