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Angaben im Lebenslauf : Stanford-Universität entlastet von der Leyen

  • Aktualisiert am

„Übertriebene und falsche Medienberichte“: Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen in einer Kabinettssitzung Ende September in Berlin Bild: AFP

Die Stanford-Universität hat Aussagen zurückgenommen, Ursula von der Leyen habe Details in ihrem Lebenslauf übertrieben. Es ging um einen Studienaufenthalt in den neunziger Jahren.

          Die amerikanische Universität Stanford hat Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) von dem Vorwurf entlastet, ihren Lebenslauf geschönt zu haben. Das Verteidigungsministerium verbreitete am Montag ein Schreiben, in dem sich eine Vizepräsidentin der renommierten Hochschule betroffen über „übertriebene und falsche Medienberichte“ vom Wochenende zeigte.

          Im Lebenslauf auf der Homepage des Verteidigungsministeriums erwähnt die Medizinerin von der Leyen einen „Aufenthalt in Stanford, Kalifornien/USA“ von 1992 bis 1996. Außerdem gibt sie dort an, 1993 Gasthörerin an der Elite-Universität gewesen zu sein und 1995 eine Marktanalyse für die Krankenhausverwaltung erstellt zu haben.

          Die „Welt am Sonntag“ hatte unter Berufung auf eine Stanford-Sprecherin berichtet, die belegten Aktivitäten reichten nicht aus, um den Namen der Elite-Universität im akademischen Lebenslauf anzugeben. Am Montag berichtete die „Welt“ online, die Universität habe ihre Einschätzung zurückgezogen. Das Verteidigungsministerium will nun den Presserat bitten, den Vorgang zu prüfen.

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