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Armin Laschet im Interview : „Wir müssen beim Impfen Tempo machen“

CDU-Kanzlerkandidat und Parteivorsitzender Armin Laschet beim F.A.Z.-Interview in Berlin Bild: Lucas Bäuml

Der Kanzlerkandidat der Union will schon für Juli allen ein Impfversprechen geben, lehnt eine „Rückfahrkarte“ nach Düsseldorf ab und rechnet nicht mit Markus Söder in seinem Kabinett.

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          Ist es klug, dass sich die Union auf einen ökologischen Überbietungswettbewerb mit den Grünen einlässt? Wählen die Leute am Ende nicht das Original?

          Jasper von Altenbockum
          Verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik.
          Reiner Burger
          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Es geht um die Lösung einer großen Jahrhundertaufgabe: Wie können wir dem Klimawandel entgegentreten? Beim Ziel sind wir uns einig: Spätestens bis zur Mitte des Jahrhunderts muss Klimaneutralität hergestellt werden. Das ist im Abkommen von Paris so verabredet. Aber auf dem Weg zum Ziel gibt es Unterschiede: Die Grünen haben ein Wahlprogramm, das schön inszeniert ist und tolle Überschriften hat. Die praktische Umsetzung der Klimaziele hat es nicht im Auge. Ich will, dass Deutschland ein klimaneutrales Industrieland wird, in dem auch in Zukunft Millionen Menschen gute Arbeitsplätze haben. Jede Entscheidung in der Klimapolitik hat auch Auswirkungen auf Arbeitsplätze, Wohnkosten oder Benzinpreise – eben auf den Lebensalltag vieler Menschen. Wir in Nordrhein-Westfalen sind bereit für diese Veränderung: Das sieht man gerade im ambitionierten Strukturwandel im Rheinischen Revier, das jahrzehntelang vom Braunkohleabbau geprägt war.

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