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Kultusministerkonferenz : Wie geht es nach den Sommerferien weiter?

Angehende Konditorenmeister nehmen am Unterricht in einer gewerblichen Schule in Stuttgart teil. Bild: dpa

Die Kultusminister haben ein Rahmenkonzept für das kommende Schuljahr vorgelegt. Über Ferienzeiten und Betreuungsfragen ist man sich einig. Bei Noten sieht es anders aus.

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          Alle Länder wollen so rasch wie möglich zu einem regulären Schulbetrieb nach geltendem Stundenplan zurückkehren. Das geht aus einem Rahmenkonzept der Kultusministerkonferenz (KMK) für das kommende Schuljahr hervor, das der F.A.Z. vorliegt. In den vergangenen Tagen haben nach Sachsen auch Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein angekündigt, zumindest in den Grundschulen und den Kindergärten noch vor den Sommerferien zum Regelbetrieb zurückkehren zu wollen. Am Dienstagabend haben die Minister in einer Telefonkonferenz darüber gesprochen, wie die Rückkehr zum Präsenzunterricht sich unter Einhaltung der Hygieneregeln verwirklichen ließe.

          Heike Schmoll

          Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

          In Sachsen hatten die Gesundheitsämter die Abstandsregeln für Kindergärten und Grundschulen außer Kraft gesetzt, auch der Präsident der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung von Viruskrankheiten und Direktor des Instituts für Infektionsmedizin in Schleswig-Holstein Helmut Fickenscher plädierte dafür, die Regel noch vor den Sommerferien für jüngere Kinder außer Kraft zu setzen. Die KMK setze auf eine „fundierte, regelmäßig aktualisierte Grundeinschätzung von Seiten der Wissenschaft“, heißt es im Rahmenkonzept. Solange Abstandsgebot und Hygienevorschriften uneingeschränkt gälten, sei eine Klassenteilung unumgänglich. Eine vollständige Rückkehr zum regulären Schulbetrieb hält die KMK erst dann für denkbar, wenn die Hygienemaßnahmen durch die Gesundheitsämter vollständig aufgehoben sind.

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