Nach monatelangem Streit :
Kultusminister einigen sich auf Verteilung für Startchancen-Programm

Von Heike Schmoll, Berlin
Lesezeit: 3 Min.
Sollen bald mehr Geld bekommen: Schüler in einer Intensivklasse.
Die Kultusminister haben sich auf einen Verteilerschlüssel für das Startchancen-Programm geeinigt. Damit sollen Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Schüler gefördert werden.

Nach dem gescheiterten Bildungsgipfel am Dienstag war es nicht ohne Weiteres zu erwarten, dass sich Bund und Länder bei der Kultusministerkonferenz (KMK)  in Berlin auf eine gezielte Zusammenarbeit verständigen. Mit der Devise „wir blicken nicht zurück“ ist es dennoch ge­lungen: Bundesbildungsministerin Bet­tina Stark-Watzinger (FDP) und die 16 Kultusminister der Länder haben sich darauf geeinigt, dass eine Delegation ranghoher Vertreter der Länder und des Bundes­bildungsministeriums nun die  Zu­sammenarbeit strukturieren, die Ge­sprächsthemen festlegen und weitere Ge­spräche or­ganisieren wird. Das Ziel ist eine ge­meinsame Ebene von Bund, Ländern und Kommunen, um wichtige Fragen der Schulpolitik zu lösen. Die von der Bundesbildungsministerin vorgeschlagene Taskforce wird es nicht geben.

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