Nach monatelangem Streit : Kultusminister einigen sich auf Verteilung für Startchancen-Programm
Nach dem gescheiterten Bildungsgipfel am Dienstag war es nicht ohne Weiteres zu erwarten, dass sich Bund und Länder bei der Kultusministerkonferenz (KMK) in Berlin auf eine gezielte Zusammenarbeit verständigen. Mit der Devise „wir blicken nicht zurück“ ist es dennoch gelungen: Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) und die 16 Kultusminister der Länder haben sich darauf geeinigt, dass eine Delegation ranghoher Vertreter der Länder und des Bundesbildungsministeriums nun die Zusammenarbeit strukturieren, die Gesprächsthemen festlegen und weitere Gespräche organisieren wird. Das Ziel ist eine gemeinsame Ebene von Bund, Ländern und Kommunen, um wichtige Fragen der Schulpolitik zu lösen. Die von der Bundesbildungsministerin vorgeschlagene Taskforce wird es nicht geben.

