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Kritik an Fußball-EM : Besorgnis wegen erhöhter Ansteckungsgefahr

  • Aktualisiert am

Jeweils rund 14.000 Zuschauer sollen die Spiele bei der Fußball-EM in München besuchen dürfen. Bild: dpa

Kurz vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft nimmt die Kritik an der Veranstaltung zu. Der Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit nennt den Druck auf die Ausrichterstädte „pervers“.

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          Kurz vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft nimmt die Kritik an dem Turnier zu, das am 11. Juni beginnt. Der Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit bezeichnete die Austragung an elf Spielorten in zehn Ländern „mit dieser Reiserei von Baku in Aserbaidschan über Sankt Petersburg bis Glasgow und Sevilla“ als „unsinnig“. Während Kinder allenfalls in kleinen Gruppen trainierten, zeigten Fußball-Profis in der Pandemie: „Wir können alles! Überall auf der Welt!“ Den Druck auf Ausrichterstädte, zu den Spielen des Turniers Zuschauer zuzulassen, nannte Cohn-Bendit im Gespräch mit der F.A.S. „pervers“.

          Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sagte, er hätte es sinnvoller gefunden, wenn die EM „an drei Orten stattgefunden hätte, sodass zahlreiche Reisen nicht hätten stattfinden müssen. Insbesondere Spiele in England hätte ich wegen der Ausbreitung der indischen Mutation nicht zugelassen.“

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