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Kriminalstatistik : Flüchtlinge begehen offenbar weniger Straftaten

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Ein interner Bericht des Bundeskriminalamts beleuchtet Straftaten, bei denen Zuwanderer Täter oder Tatverdächtige sind. Die Zahl der Sexualdelikte liegt demnach „auf konstant niedrigem Niveau“.

          Die Zahl der mutmaßlich von Zuwanderern begangenen Straftaten ist im Jahresverlauf laut einem Bericht deutlich zurückgegangen. Vom ersten auf das dritte Quartal habe die Zahl um ein Viertel abgenommen, berichteten NDR und „Süddeutsche Zeitung“ am Samstag unter Berufung auf einen vertraulichen Lagebericht des Bundeskriminalamts (BKA). Darin geht es demnach um allgemeine Kriminalität; Verstöße gegen das Asylrecht würden nicht erfasst.

          Der BKA-Bericht beleuchtet dem Bericht zufolge Straftaten, bei denen Zuwanderer Täter oder Tatverdächtige sind. Als Zuwanderer gelten demnach Asylbewerber, Asylberechtigte und Menschen, die sich unerlaubt in Deutschland aufhalten.

          Ein Großteil sind Bagatelldelikte

          Ein großer Teil der in dem Bericht aufgeführten Straftaten sind laut NDR und „SZ“ Bagatelldelikte. Allein in 17 Prozent der Fälle gehe es ums Schwarzfahren. Jeweils rund ein Viertel seien Diebstähle oder Gewaltdelikte wie Körperverletzung. Sexualstraftaten wie Vergewaltigung und sexuelle Nötigung machten etwa 1,3 Prozent der erfassten Fälle aus. Damit bewegten sich die Sexualdelikte „auf konstant niedrigem Niveau“, zitierten NDR und „SZ“ aus dem BKA-Papier.

          Zur Herkunft der Täter und Tatverdächtigen zeigt die BKA-Statistik dem Bericht zufolge, dass Syrer, Iraker und Afghanen eher selten in den Fokus der Ermittler rücken. Aus diesen Ländern kommen besonders viele Asylbewerber nach Deutschland. Überproportional häufig werden demnach Menschen vom Balkan, aus den Maghreb-Staaten sowie einigen afrikanischen Staaten und Georgien verdächtigt oder überführt.

          Insgesamt zählte das BKA dem Bericht zufolge von Januar bis September 241.600 Straftaten, bei denen Zuwanderer Täter oder Verdächtige waren. Das seien einige tausend Fälle mehr als 2015. Allerdings sei im Vergleichszeitraum auch die Zahl der registrierten Asylbewerber um 213.000 gestiegen.

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