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Kriminalität und Flüchtlinge : Wir müssen nicht alle integrieren

  • -Aktualisiert am

Ali B., der Tatverdächtige im Todesfall Susanna, wird zum Polizeipräsidium Westhessen gebracht. Bild: dpa

Wie soll Deutschland mit kriminellen Flüchtlingen umgehen? Straftaten wie der Fall Susanna zeigen, dass der Staat eingreifen muss. Das ist kein Rassismus – sondern schlichtweg notwendig. Ein Gastbeitrag.

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          In den vergangenen drei Jahren war klar: Über Kriminalität und Flüchtlinge redet nur die AfD. Für die anderen gilt: Vor dem Gesetz sind alle gleich, und wir haben einen funktionierenden Rechtsstaat. Ein Mörder ist ein Mörder, egal wo er herkommt. Das ist richtig, und doch können wir nach dem unfassbaren Mord an Susanna nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

          Flüchtlinge sind keine Heiligen, sie sind Menschen. Also begehen sie Straftaten, auch Morde. Wenn eine Gesellschaft in kurzer Zeit mehr als eine Million Flüchtlinge aufnimmt, dann führt das zwangsläufig zu mehr Straftaten. Die Asylbewerber, die wir seit 2015 aufgenommen haben, sind aber leider über dieses erwartbare Maß hinaus kriminell auffällig geworden. Obwohl sie nur 1,5 Prozent der Bevölkerung ausmachen, stellen sie bereits 8 Prozent der Tatverdächtigen, und bei den schweren Straftaten gehen sogar 15 Prozent auf ihr Konto. Das ist erklärbar, denn es kommen bei ihnen oft viele Risikofaktoren zusammen: Gewalterfahrung, patriarchalische Prägungen, jung, männlich, arbeitslos, ohne Familie und Perspektive.

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