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Neue Debatte über Wehrpflicht : Einmal Guttenberg und zurück

Der damalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) 2011 im Bundestag bei einer Beratung zur Aussetzung der Wehrpflicht Bild: Picture-Alliance

2011 hat der damalige CSU-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg die Wehrpflicht abgeschafft. Jetzt will CDU-Generalsekretärin Karrenbauer mit ihrer Partei wieder über sie diskutieren. Die SPD zeigt sich offen. Und die AfD hat die Frage längst entschieden.

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          In diesen Tagen hat Annegret Kramp-Karrenbauer ein Video von sich drehen lassen. Die CDU-Generalsekretärin ist fertig mit ihrer „Zuhörtour“. So hat sie ihre Reise zu vierzig Stationen an der Parteibasis genannt. In dem Video läuft sie auf und ab, vorbei an Pinnwänden voller Karteikarten, auf die CDU-Mitglieder während der Tour geschrieben haben, was ihnen wichtig ist. Kramp-Karrenbauer zählt die Themen auf: Bildung, Rente, Pflege, Integration, Migration. Was der Zuschauer sich so gedacht hätte. An einer Stelle wird es aber überraschend: „Eins kann ich Ihnen versprechen: Über das Thema Wehrpflicht und Dienstpflicht werden wir noch mal ganz intensiv diskutieren müssen.“

          Johannes Leithäuser

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Eckart Lohse

          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Markus Wehner

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Wie bitte? Vor sieben Jahren hatte der damalige Held der Unionsparteien, der Verteidigungsminister mit CSU-Parteibuch, Karl-Theodor zu Guttenberg, die Wehrpflicht in einer überraschenden Aktion abgeschafft. Seine Nachfolger haben seitdem mit viel Aufwand und nur mittlerem Erfolg versucht, die Bundeswehr in eine Berufsarmee umzuwandeln. Und nun soll alles wieder zurückgedreht werden?

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