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Opel-Mitarbeiter in Eisenach : Das wird noch etwas Lärm machen

  • -Aktualisiert am

Müde Kämpfer: Teilnehmer der Demonstration vor dem Opelwerk in Eisenach Bild: TA

Die Mitarbeiter von Opel sind verunsichert über die Sparpläne des Managements. An ihrer Seite demonstrieren vor dem Werk in Eisenach thüringische Politiker.

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          Als am Dienstag um kurz vor 14 Uhr der Protestzug der Eisenacher Opel-Mitarbeiter vom Werksgelände auf den Vorplatz zieht, tragen die Demonstranten eindeutige Botschaften vor sich her. „Kampf um jeden Arbeitsplatz. Tarifverträge einhalten. Stirbt Eisenach, dann stirbt die Region“, steht auf einem Plakat. Darunter bilden Arbeitnehmervertreter und führende thüringische Landespolitiker die erste Reihe der rund 1000 Mitarbeiter, die sich an diesem Tag entschlossen haben, nach der Frühschicht zu bleiben oder die Spätschicht zu unterbrechen, um ihrem Unmut Luft zu machen.

          Ganz vorneweg läuft Bodo Ramelow, der thüringische Ministerpräsident von der Linkspartei. Daneben schreitet Wolfgang Tiefensee, der SPD-Wirtschaftsminister des Bundeslandes. Auch Katja Wolf ist da, die Oberbürgermeisterin von Eisenach. Die Politikerin der Linken tritt am nächsten Sonntag zur Wiederwahl in der Stadt an. Ganz links schließlich tritt Wolfgang Schäfer-Klug vor das Tor, der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Opel. Auch diese Formation soll eine klare Botschaft transportieren: Politiker und Arbeitnehmervertreter stehen zusammen und vor den Arbeitnehmern, wenn es um die Zukunft des Opel-Standorts Eisenach geht.

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