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Bildungsministerium : Kommunen stocken Personal für Integration von Flüchtlingen auf

  • Aktualisiert am

Ein Integrationskurs in Hannover Bild: dpa

Ein Großteil der Städte und Kommunen will seine Integrationsangebote verbessern. Koordinatoren sollen dabei helfen, diese besser aufeinander abzustimmen.

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          Für eine bessere Koordination von Bildung und Integration der Flüchtlinge will die große Mehrheit der deutschen Städte und Kommunen ihr Personal weiter aufstocken. 80 Prozent der insgesamt 402 Kreise und kreisfreien Städte hätten eine entsprechende Förderung beantragt, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Mit ihren Kindergärten, Schulen und Weiterbildungsangeboten spielen die Kommunen eine zentrale Rolle bei der Integration von Flüchtlingen“, sagte die CDU-Politikerin.

          Insgesamt gingen dem Bericht zufolge Anträge von 324 Städten und Kreisen für 445 Koordinatorenstellen ein. Mit 60 Millionen Euro finanziert das Ministerium kommunale Koordinatoren für die Flüchtlingshilfe. Sie sollten die oft vielfältigen Angebote zur Bildung und Integration vor Ort passgenauer organisieren und aufeinander abstimmen, sagte Wanka. Die Stellen werden zu 100 Prozent von ihrem Haus finanziert und sind auf zwei Jahre begrenzt. Kreise und Städte können bis zu drei Stellen beantragen.

          Die ersten Projekte seien im Juni 2016 gestartet. Die letzten Vorhaben sollen Anfang kommenden Jahres bewilligt werden.

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