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30 Jahre Deutsche Einheit : Hört auf zu jammern!

Dekoration zur „Einheits-Expo“ in Potsdam. Bild: dpa

Die Debatte über Leistungen und Versäumnisse der Einheit richtet sich an „Protestwählern“, Radikalen und Extremisten aus. Das ist ein höchst ungerechtes Zerrbild.

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          Es wäre doch gelacht: Auch die beste Revolution, die sie hinbekommen haben, machen die Deutschen sich noch gegenseitig madig. Dreißig Jahre nach der deutschen Einheit scheinen sie weiter von der Einheit entfernt als je zuvor. Aber nur, wenn man der veröffentlichten Meinung folgt.

          Es ist absurd: Dann wirkt Ostdeutschland dem Zustand nahe, den die DDR immer haben wollte: dem einer deutschen Landschaft mit eigener, fast schon nationaler Identität. Die alte Grenze lebt. Je nachdem, welche sozialen, wirtschaftlichen oder politischen Maßstäbe angelegt werden, richten sich sogar die Landkarten danach aus. Der Osten ist in andere Farben getaucht als der Westen.

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