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Landtagswahlkampf in Sachsen : Volksfront gegen die AfD

Ein Mitglied des AfD-Landesverbandes Sachsen bei einer Abstimmung auf dem Landesparteitag in Markneukirchen Bild: dpa

Mehr Polarisierung wie jetzt im sächsischen Wahlkampf heißt nicht unbedingt: weniger AfD. Das Wasser wird ihr erst abgegraben, wenn ihr die Themen ausgehen.

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          Für oder gegen die AfD – das scheint der ganze Inhalt des sächsischen Wahlkampfs zu werden. Es war naheliegend, dass die AfD die Verkürzung ihrer Landesliste durch den Landeswahlausschuss mit einer Erststimmenkampagne beantworten würde. Je mehr Direktmandate sie erringt, desto geringer die Zahl der Listenmandate, die nicht besetzt werden können, und der Wählerstimmen, die dann unberücksichtigt bleiben.

          Die anderen Parteien lassen sich darauf ein, indem sie erwägen, sich in Wahlbezirken, in denen ein knappes Erststimmenergebnis zu erwarten ist, in einer Art Volksfront um nur einen Kandidaten zu scharen. Unterschiede zwischen Kandidaten und Parteien müssten dahinter zurücktreten. Das dürfte das von der AfD ohnehin geschürte Vorurteil vieler ihrer Wähler bestätigen, hier kämpfe ein „Kartell“ gegen den „Widerstand“.

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