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Corona-Maßnahmen : Jetzt ist Solidarität gefragt

  • -Aktualisiert am

Auf dem Weg zum Corona-Testzentrum am Stuttgarter Flughafen Bild: dpa

Niemand trägt gern Maske, und Tests am Flughafen nerven auch. Doch die Maßnahmen sind nötig – mit ihnen kaufen wir uns Freiheit. Zum Beispiel in den Schulen.

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          Niemand trägt gern Maske, auch die nicht, die es klaglos tun. Alle haben Grund zu jammern: heiß, stickig, unkommunikativ. Aber es jammern nicht alle. Die meisten tragen die Maske so selbstverständlich, wie sie im Auto den Sicherheitsgurt anlegen und an roten Ampeln bremsen, auch wenn kein Fußgänger kommt. Selbst Trump zeigt sich neuerdings mit Mund-Nasen-Schutz und ermutigt seine Landsleute, es ihm nachzutun.

          Freilich ist keine Sache auf der Welt unumstritten. Es gibt Impfgegner, Telefonmastengegner, Abtreibungsgegner, Gegner von Kurzarmhemden und von Fleischverzehr. Was erlaubt ist, hängt also nicht davon ab, ob alle einverstanden sind. Vielmehr entscheiden darüber in einer Demokratie die gewählten Volksvertreter – nicht nach Gutdünken, sondern im Rahmen dessen, was die Verfassung zulässt. In Deutschland und sehr vielen anderen Ländern haben Regierungen die Maskenpflicht beschlossen, und zwar mit großem Rückhalt durch die Bürger.

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