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Bernd Lucke : Nazischweine und Gesinnungsterror

Bernd Lucke, Wirtschaftswissenschaftler und AfD-Mitbegründer, verlässt nach seiner verhinderten Antrittsvorlesung den Hörsaal der Universität Hamburg. Bild: dpa

Vom AStA kann man nicht viel erwarten. Aber die Hamburger Regierung und die Universität leisten sich in Sachen Bernd Lucke eine peinliche Vorstellung.

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          Was Bernd Lucke am Mittwoch an der Universität in Hamburg widerfahren ist, lässt sich nicht nur als Abbild der bedauernswerten Zustände an deutschen Universitäten sehen, sondern auch als Zeichen, wie kurzatmig in Deutschland mit der AfD umgegangen wird. Was die Universitäten angeht: Wer auf so primitive Art eine Vorlesung verhindert, wie es der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) tat, sollte über seine Lieblingsobjekte, Freiheit und Gleichheit, lieber schweigen. Er sitzt nämlich, was Absolutheitsanspruch, Antipluralismus und Arroganz angeht, in einem Boot mit seinem besten Feind, dem Populismus, den Totalitären, der AfD.

          Was den Umgang mit der AfD angeht: Es ist ein großer Irrtum, die Partei als „Nazipartei“ zu bezeichnen, schon gar den Parteigründer als „Nazischwein“ zu beschimpfen. Jeder halbwegs geschickte AfD-Funktionär wird das mit geringem Aufwand lässig widerlegen können. Der schlimmste politische Vorwurf, den man in Deutschland machen kann, ist für die AfD, weil er so offensichtlich falsch ist, das Ruhekissen, auf dem sie es sich bequem machen kann – auf ihrem Weg in ein neues, bislang unbekanntes, totalitäres Land. Ein Ruhekissen ist es aber auch für intellektuelle Leuchten wie den Hamburger AStA: Sie müssen sich nicht weiter um Argumente bemühen, schon gar nicht mit der Frage beschäftigen, was das Neue und deshalb umso Gefährlichere an der AfD ist.

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