Die SPD nach den Wahlen : Scholz geht nicht freiwillig

Die Parteiführung der SPD fordert den Kanzler auf, stärker den Sozi zu geben. Viel mehr Möglichkeiten hat sie nicht. Scholz ist nicht Biden.
Wie tief die einst stolze Volkspartei SPD gesunken ist, zeigen nicht nur ihre einstelligen Wahlergebnisse in Sachsen und Thüringen, sondern auch die Erleichterung der Sozialdemokraten darüber, nicht an der Fünfprozenthürde gescheitert zu sein. Wer in die Liga der Kleinparteien abgestiegen ist, muss sich eben schon freuen, wenn er nicht auch noch „krachend“ aus den Parlamenten fliegt, wie es der SPD-Generalsekretär Kühnert mit Blick auf FDP und Grüne formulierte. Immerhin ihm scheint es ein Trost zu sein, dass es den Koalitionspartnern, von der SPD für ihre eigene Misere verantwortlich gemacht, noch schlechter geht.
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