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FAZ Plus Artikel Rot-Rot-Grün? : Bremer Logik

Die SPD-Landesvorsitzende Sascha Karolin Aulepp und Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) Bild: dpa

Der Verstand sagt ja zu Rot-Rot-Grün, die Vernunft nein. Denn damit würde die Macht einer reichlich abgehalfterten Partei fortgesetzt, die in Jahrzehnten aus Bremen ein reichlich abgehalftertes Bundesland gemacht hat.

          In Bremen lässt sich derzeit studieren, warum in der Philosophie Verstand und Vernunft unterschieden werden. Man kann sich strikt an die Regeln des logischen Denkens halten, und doch kann es passieren, dass das Ergebnis einer rationalen Betrachtung nicht standhält.

          Genau so verhält es sich mit der geplanten rot-rot-grünen Koalition in Bremen. Alle Beteiligten haben sich dort strikt an die Regeln der politischen Mechanik gehalten. Solange niemand von diesen Gesetzmäßigkeiten abweicht, war Rot-Rot-Grün gewissermaßen die einzig logische Lösung für das kleine Bundesland. Die SPD regiert in Bremen seit 1946 ohne Unterbrechung. Ähnlich wie die CSU in Bayern leben die Sozialdemokraten von einer politischen Gleichung: Bremen = SPD. Geben die Sozialdemokraten den Schlüssel für das Rathaus aus der Hand, und sei es nur ein einziges Mal, wäre dieser Nimbus dahin. Und nicht nur der Mythos des roten Bremen wäre verpufft. Eine andere Partei bekäme die Möglichkeit, die sozialdemokratischen Netze an den entscheidenden Stellen zu durchtrennen: in den staatlichen Verwaltungen sowie in den politisch beeinflussten Institutionen ringsherum. Warum sollte die SPD das zulassen? Nach den Regeln der Politik gibt es dafür keinen logischen Grund.

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          Reinhard Bingener

          Politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen mit Sitz in Hannover.

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