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Kölner Ebertplatz : Ängste fressen Wunder auf

„Es muss einfach Grenzen geben“: Tagsüber spielen Kinder am Springbrunnen auf dem Ebertplatz, nachts gehört der Ort gewalttätigen Drogendealern. Bild: dpa

Der Ebertplatz in Köln galt als leuchtendes Beispiel dafür, wie Bürger sich ihre Stadt zurückerobern – bis es nun wieder zu einem tödlichen Vorfall im Drogenmilieu kam.

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          Die unbeschwerte Mischung ergibt sich auf dem Ebertplatz ganz von selbst. Vor dem „ersten Kölner Sport-Kiosk“, den die Stadt vor wenigen Wochen in zwei weißen Überseecontainern eingerichtet hat, lassen sich Anwohner auf Bierbänken und in Strandliegen ihr Feierabend-Kölsch schmecken. Für die mobile Tischtennisplatte, die Skateboards oder die Einräder, die man sich am „Sport-Kiosk“ leihen kann, interessiert sich an diesem drückenden Spätsommernachmittag niemand.

          Reiner Burger

          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Eine Attraktion hingegen ist die „Wasserkinetische Plastik“, eine Brunnenskulptur, die aussieht, als habe ein Riese eine Schachtel gigantisch großer Nägel ausgeschüttet. Mädchen und Jungen tollen kreischend durch das Labyrinth aus Wasserschleiern, die sich an den zahllosen Flächen und Streben des Brunnens bilden. Auf den Steinbänken am Rand sitzen Frauen zusammen, verfolgen das lustige Treiben ihrer Kinder und unterhalten sich.

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