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Debatte über Religionsfreiheit : In Köln ruft bald der Muezzin

  • -Aktualisiert am

Die Ditib-Zentralmoschee in Köln leuchtet am Abend. Bild: dpa

Die Stadt Köln erlaubt in einem Versuch den rund drei Dutzend Moscheegemeinden, öffentlich zum Gebet zu rufen. Wie stehen die Menschen in der Stadt dazu?

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          Das Wetter ist mies an diesem Dienstag in Köln, es regnet fast ununterbrochen. Nur wenige Leute laufen unter Regenschirmen oder den Kopf tief zwischen die Schultern gezogen durch die Keupstraße. Vorbei an duftenden Feinkostläden, Juwelieren, Restaurants oder Kiosken. Die Inhaber heißen Usta, Özdag oder Meral.

          An einem Haus hängt ein Schild über der Durchfahrt zum Innenhof: Ömer-ül Faruk Camii. Eine Moschee. Im Hof dann ein kleines zweistöckiges Gebäude, ganz unscheinbar und versteckt, wie eine Garage. Und so anders als das Bild, das in grüner Farbe an seine Fassade gemalt ist: eine prachtvolle, kuppelförmige Moschee mit Minarett, umsäumt von einem Park.

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