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Hitze und Starkregen : Wie die Städte mit dem Klimawandel kämpfen

  • -Aktualisiert am

Vertrocknete Rasenflächen am Main in Frankfurt Bild: Niklas Grapatin

Der Klimawandel trifft die deutschen Städte mit voller Wucht: mehr Stürme, mehr Überflutungen, mehr Hitze. Sie suchen nach neuen Wegen, um mit den Extremen umzugehen. Und brauchen dafür viel Geld.

          7 Min.

          Am Anfang war der Regen. Er ergoss sich über die Innenstadt von Offenbach. In wenigen Minuten war der Maindeich umspült, waren die umliegenden Keller geflutet, stand das Wasser etwa einen halben Meter hoch. Der Fluss konnte den Regen nicht aufnehmen, das Kanalsystem auch nicht, die Deckel wurden von unten hochgedrückt. So schnell, wie der Regen gekommen war, ging er wieder. Was blieb, waren rund 400 überflutete Gebäude und Grundstücke.

          Timo Steppat
          Redakteur in der Politik.

          Früher sagte man, dass ein solches Starkregenereignis alle 100 Jahre stattfindet. Als die erste schwere Überflutung 2015 kam, dachte Heike Hollerbach, die Leiterin des Umweltamts, das Schlimmste sei erstmal überstanden. Zehn Monate später kam der nächste Starkregen. Und 2017 wieder einer.

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