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Klimawandel : Es werde licht im deutschen Wald!

Wald bei Warendorf in Nordrhein-Westfalen (Archivbild aus dem Jahr 2018) Bild: dpa

Der deutsche Wald muss dunkel sein? Nicht, wenn er den Klimawandel überleben soll, sagen Förster. Sie raten zu Mischwäldern, in denen die Bäume weniger eng stehen. Zu Besuch bei einem Förster, der es ausprobiert.

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          Nördlich der schwäbischen Kleinstadt Lorch ist es ungewöhnlich hell im Wald. Die Jogger, die den Trimmpfad benutzen, beschweren sich sogar, weil der deutsche Wald eigentlich dunkel, romantisch und ein bisschen geheimnisvoll sein soll. Doch Licht bedeutet Leben und schafft Lebensbedingungen für Jungbäume.

          Reinhard Bingener

          Politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen mit Sitz in Hannover.

          Rüdiger Soldt

          Politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

          Revierförster Frank Simon erklärt den Joggern deshalb gern, dass die Zukunft des Waldes auch im politischen Sinn nicht dunkel sein muss. Er beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Zukunft des Waldes und hat die Probleme des sogenannten Altersklassenwaldes schon gesehen, als über die Klimakrise noch gar nicht viel diskutiert wurde. Altersklassenwald heißt er, weil große Flächen mit gleichaltrigen Bäumen bepflanzt werden, so dass sie dann etwa gleichzeitig gefällt werden können.

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