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Klimaschutz : Wie der Bundestag seinen CO₂-Abdruck kompensiert

Das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde der Lausitz Energie Bergbau AG am 22.03.2021 Bild: dpa

Die FDP erklärte sich 2020 als erste Fraktion für klimaneutral. Die SPD zog nach. Die Grünen halten das für Augenwischerei und sprechen von „Eigen-PR“.

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          Welchen Beitrag kann Deutschland beim Klimaschutz leisten? Diese Frage spielt im Wahlkampf eine wichtige Rolle. Doch so unterschiedlich die Ansätze der Parteien sind, so verschieden gehen die Bundestagsfraktionen selbst mit ihrem jeweiligen CO₂-Ausstoß um. Die FDP teilte schon im März vergangenen Jahres mit: „Wir sind die erste klimaneutrale Fraktion!“ 940 Tonnen Kohlenstoffdioxid habe die FDP-Fraktion demnach seit Beginn der laufenden Legislaturperiode durch die Stilllegung von EU-Emissionsberechtigungen ausgeglichen. Bis Juli diesen Jahres sind weitere 235 Tonnen hinzugekommen.

          Othmara Glas
          Volontärin

          Die entsprechenden Zertifikate wurden von „50ZERO“ ausgestellt, einer Organisation, die Emissionszertifikate kauft und stilllegt. Ein Zertifikat berechtigt zum Ausstoß einer Tonne CO₂ oder einer äquivalenten Menge anderer Treibhausgase. Die Anzahl der verfügbaren Rechte sinkt jährlich. Rund 11.000 europäische Unternehmen, darunter die Stromerzeuger und Teile von Industrie und Luftfahrt, müssen am Emissionshandelssystem der Europäischen Union teilnehmen.

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