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Jasper von Altenbockum (kum.)

„Sofortprogramm“ der Grünen : Der deutsche Klimaprimus und die Klimalümmel

Robert Habeck und Annalena Baerbock am Dienstag im Naturschutzgebiet Biesenthaler Becken in Brandenburg Bild: dpa

Die Grünen wollen mit Superlativen punkten. Das erhöht aber nicht unbedingt ihre Überzeugungskraft. Die Überraschung des grünen Klimaschutz-Sofortprogramms ist aber etwas anderes: Es gibt wieder „Bauern“.

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          Vieles aus dem „Sofortprogramm“ der Grünen zum Klimaschutz wird die nächste Regierung ins Werk setzen, auch wenn die Grünen gar nicht mitregieren sollten. Es müsste schon ein AfD-Kanzler gewählt werden, um die wichtigsten Dinge zu verhindern: schnellerer Ausbau von Windkraft und Solarenergie; weniger bürokratische Hürden; bessere Bedingungen für die Herstellung von „grünem“ Wasserstoff; Absicherung klimafreundlicher Investitionen; mehr Ehrgeiz im Bausektor; schnellerer Ausbau der Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität.

          Das alles, auch das frühere Ende der Kohleverstromung, der höhere CO2-Preis, das Energiegeld, das Tempolimit und der höhere Mindestlohn (ja, auch das gehört zum Klimaschutz), ist außerdem aus dem Wahlprogramm der Grünen bekannt (neu ist nur, dass es wieder „Bauern“ gibt).

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