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Proteste der Klimajugend : Der Gegner heißt Armin Laschet

Klima-Aktivistin Luisa Neubauer auf einer Demonstration am Freitag in Hamburg Bild: dpa

Die Fridays-for-Future-Bewegung nimmt speziell CDU und CSU ins Visier. Nach der Flutkatastrophe, die die Aktivisten auf den Klimawandel zurückführen, wollen sie bis zur Wahl mehr Druck aufbauen.

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          Der Ton hat sich verschärft. In einem Facebook-Beitrag der Fridays-for-Future-Gruppe Hamburg sieht man ein Bild der Flutkatastrophe, in das der lachende Armin Laschet hineinmontiert worden ist. „Herr Laschet, face the crisis!“ steht daneben („Gehen Sie die Krise an!“). In einem Beitrag von Fridays for Future Deutschland ist der Kanzlerkandidat der Union ebenfalls zu sehen: „So zerstört Laschet unser Klima“ steht darüber. Er blockiere die Windkraft, kriminalisiere Aktivisten und lasse für die Kohle ganze Orte abreißen, heißt es. Auch beim Protest in verschiedenen Städten stehen Laschet und die Flut im Mittelpunkt.

          Timo Steppat
          Redakteur in der Politik.

          Die 18 Jahre alte Aktivistin Annika Rittmann wirft dem CDU-Politiker am Freitag bei einer Pressekonferenz der bundesweiten Bewegung in Hamburg „mangelnden Katastrophenschutz und mangelnde Ernsthaftigkeit“ vor. Man denke an die Opfer in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern, sagte sie. „Wir sitzen hier nicht nur in Trauer, sondern auch in Hoffnung. Wir können jetzt entscheiden, wer Deutschland in den nächsten fünf Jahren regiert.“ Sie meinte wohl eher vier Jahre.

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