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Klage der Hohenzollern : Wer will hier eine Debatte unterbinden?

Eine schrecklich deutsche Familie: Der Stammsitz des Hauses Hohenzollern in Baden-Württemberg. Bild: Imago

Das Ringen um die Rolle der Hohenzollern spitzt sich zu. Nicht alle Historiker sehen die Verantwortung des ehemaligen Kaiserhauses beim Aufstieg des Nationalsozialismus geklärt.

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          Klassenkampf? Die brandenburgische Finanzministerin Katrin Lange (SPD) sieht die Auseinandersetzung über etwaige Ansprüche des früheren Herrscherhauses Hohenzollern wegen enteignetem Vermögen offenbar eher nüchtern: In dem Rechtsstreit ist die von der Familie beantragte Fristverlängerung um ein Jahr gewährt worden. Das Verwaltungsgericht hatte keine Bedenken und hält Vergleichsverhandlungen für „sinnvoll“.

          Reinhard Müller

          Verantwortlicher Redakteur für „Zeitgeschehen“ und F.A.Z. Einspruch, zuständig für „Staat und Recht“.

          So sieht es auch das Land Brandenburg, das „den Bevollmächtigten des Hauses Hohenzollern“ im August 2019 einen ablehnenden Bescheidentwurf übersandt und Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben hatte. Zur Begründung der Fristverlängerung wird sowohl auf die „fortdauernden Bemühungen um eine außergerichtliche Einigung“ als auch das Erfordernis „weitergehender historischer Recherchen“ zum aktuellen Forschungsstand verwiesen. Die Brandenburger Finanzministerin teilte dazu mit, nach Einschätzung der Schlösserstiftung seien etwa 30 Prozent der Kunstgegenstände von dem Verfahren um Ausgleichsleistungen betroffen.

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