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Führungsstreit bei Linken : Kipping lädt Wagenknecht-Bewegung zur Zusammenarbeit ein

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Linke-Chefin Katja Kipping im ARD-Sommerinterview Bild: EPA

Die Parteichefin der Linken äußert sich in der ARD distanziert zur „Aufstehen“-Bewegung von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine. Ohne die beiden Politiker zu nennen, kritisert Katja Kipping deren Ziele – stellt aber eine Zusammenarbeit in Aussicht.

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          Linke-Chefin Katja Kipping hat sich abermals distanziert zur von Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine (beide Linke) ins Leben gerufenen linken Sammlungsbewegung „Aufstehen“ geäußert. „Es ist offen, was aus der Sammlungsbewegung wird“, sagte sie am Sonntag im „Sommerinterview“ der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“. Maßgeblich werde die Frage sein, ob sich die Initiative daran beteilige, „dass wir fortschrittliche Mehrheiten links von Union und AfD schaffen. Dann freue ich mich über jede Initiative.“

          Zugleich betonte Kipping: „Ich persönlich werde nicht Mitglied bei „Aufstehen“ werden, einfach weil ich schon eine politische Heimat habe. Das ist die Linke.“ Linke-Fraktionschefin Wagenknecht will die Bewegung am Dienstag in Berlin vorstellen.

          „Gemeinsam an einem Strang ziehen“

          Kipping sagte, Wagenknecht und ihre Initiative seien wie SPD und Grüne eingeladen, sich an einem gemeinsamen Prozess gegen einen Rechtsruck Deutschlands zu beteiligen. Sie kämpfe schon sehr lange darum, dass die Linke den Kampf um fortschrittliche Mehrheiten aufnehme. „Und ich freue mich, wenn Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht bei diesem Ziel jetzt mitmachen und wir dann gemeinsam an einem Strang ziehen können.“

          Ohne Wagenknecht und Lafontaine direkt zu nennen, warnte Kipping davor, den Kampf für soziale Sicherheit und jenen um Freiheitsrechte gegeneinander auszuspielen. Beides gehöre untrennbar zusammen. Wagenknecht beklagt, die Linke erreiche bestimmte Milieus nicht mehr, und warnt unter anderem vor offenen Grenzen für alle und einer unbegrenzten Migration in den deutschen Arbeitsmarkt. Kürzlich hatte sie abermals vor einer „grenzenlosen Willkommenskultur“ gewarnt.

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