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Hohe Infektionszahlen : Kinderschutzbund fordert Schulferien bis Ende Januar

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Schülerinnen und Schüler am 17. November in einem Geographie-Seminar in der Jahrgangsstufe elf am staatlichen Gymnasium Trudering Bild: dpa

Der Präsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, rechnet nicht damit, dass die Corona-Pandemie bis zum 10. Januar an Kraft verliert. Er fordert, die Sommerferien zu halbieren.

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          Eine coronabedingte Verlängerung der Weihnachtsferien bis Ende Januar verlangt der Deutsche Kinderschutzbund. Dafür sollten die Sommerferien verkürzt werden. „Es ist kaum damit zu rechnen, dass bis zum 10. Januar eine grundlegende Besserung eintritt“, sagte der Präsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, der „Rheinischen Post“.

          „Ich würde die Ferien verlängern und dabei Ende Januar in Aussicht stellen. Sollten die Infektionszahlen sich nicht kurzfristig ändern, gibt es dazu keine Wahl“, erklärte er weiter. Im Gegenzug müssten seiner Ansicht nach die Sommerferien um drei Wochen gekürzt werden. „Diese Entscheidung steht jetzt an“, meinte Hilgers.

          In der ersten Januarwoche gelten je nach Bundesland unterschiedliche Regeln für Schulen: Manche haben bis zum 10. Januar Ferien, andere setzen komplett auf Distanzunterricht, wieder andere haben zumindest die Präsenzpflicht für Schüler aufgehoben. Anfang Januar wollen Bund und Länder nach jetziger Planung im Lichte der Entwicklung des Infektionsgeschehens über weitere Corona-Maßnahmen beraten.

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