https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kinderschutzbund-fordert-schulferien-bis-ende-januar-17112649.html

Hohe Infektionszahlen : Kinderschutzbund fordert Schulferien bis Ende Januar

  • Aktualisiert am

Schülerinnen und Schüler am 17. November in einem Geographie-Seminar in der Jahrgangsstufe elf am staatlichen Gymnasium Trudering Bild: dpa

Der Präsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, rechnet nicht damit, dass die Corona-Pandemie bis zum 10. Januar an Kraft verliert. Er fordert, die Sommerferien zu halbieren.

          1 Min.

          Eine coronabedingte Verlängerung der Weihnachtsferien bis Ende Januar verlangt der Deutsche Kinderschutzbund. Dafür sollten die Sommerferien verkürzt werden. „Es ist kaum damit zu rechnen, dass bis zum 10. Januar eine grundlegende Besserung eintritt“, sagte der Präsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, der „Rheinischen Post“.

          „Ich würde die Ferien verlängern und dabei Ende Januar in Aussicht stellen. Sollten die Infektionszahlen sich nicht kurzfristig ändern, gibt es dazu keine Wahl“, erklärte er weiter. Im Gegenzug müssten seiner Ansicht nach die Sommerferien um drei Wochen gekürzt werden. „Diese Entscheidung steht jetzt an“, meinte Hilgers.

          In der ersten Januarwoche gelten je nach Bundesland unterschiedliche Regeln für Schulen: Manche haben bis zum 10. Januar Ferien, andere setzen komplett auf Distanzunterricht, wieder andere haben zumindest die Präsenzpflicht für Schüler aufgehoben. Anfang Januar wollen Bund und Länder nach jetziger Planung im Lichte der Entwicklung des Infektionsgeschehens über weitere Corona-Maßnahmen beraten.

          Weitere Themen

          Lukaschenko: "Praktisch eine Armee mit Russland"

          Ukraine-Liveblog : Lukaschenko: "Praktisch eine Armee mit Russland"

          Selenskyj: „Die Ukraine gibt nichts verloren“ +++ Ukraine bestätigt Truppenabzug aus Lyssytschansk +++ Steinmeier: Ukraine nicht an Verhandlungstisch drängen +++ Tote in russischer Grenzstadt Belgorod nach Explosionen +++ alle Entwicklungen im Liveblog.

          Topmeldungen

          Diese Phase ist entscheidend.

          Versagen der Grundschule : Verantwortungslose Schulpolitik

          Ein Fünftel der Kinder fällt am Ende der vierten Klasse als bildungsunfähig aus dem System, weil die Schule versagt hat. Das müssen die Kultusminister ändern – und zwar schnell.
          Einsatzkräfte am Fields-Einkaufszentrum in Kopenhagen nachdem dort Schüsse gefallen sind

          Kopenhagen : Mindestens drei Tote nach Schüssen in Einkaufszentrum

          In einem Einkaufszentrum in Kopenhagen sind am Sonntag mindestens drei Menschen getötet worden. Nach Angaben der Polizei wurden drei weitere Menschen schwer verletzt. Kurz nach den Schüssen wurde ein 22 Jahre alter Däne festgenommen.
          Russlands Präsident Wladimir Putin (l.) und der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko (r.) am 25. Juni 2022 in St. Petersburg

          Ukraine-Liveblog : Lukaschenko: "Praktisch eine Armee mit Russland"

          Selenskyj: „Die Ukraine gibt nichts verloren“ +++ Ukraine bestätigt Truppenabzug aus Lyssytschansk +++ Steinmeier: Ukraine nicht an Verhandlungstisch drängen +++ Tote in russischer Grenzstadt Belgorod nach Explosionen +++ alle Entwicklungen im Liveblog.
          TV-Sendung „Anne Will“: "Bilanz der Corona-Politik – Ist Deutschland auf die nächste Welle besser vorbereitet?" v.l.: Christine Aschenberg-Dugnus (FDP), Karl Lauterbach (SPD), Anne Will (Moderatorin), Christina Berndt (Wissenschaftsredakteurin „Süddeutsche Zeitung“), Ricardo Lange (Intensiv-Pfleger).

          TV-Kritik zu „Anne Will“ : Entschieden vage

          Die 7-Tage-Inzidenz steigt, und auch auf den Intensivstationen liegen wieder mehr Corona-Kranke: Eine Diskussion über den Herbst unter pandemischen Vorzeichen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.