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Auszeit von Kardinal Woelki : So wird das nichts

  • -Aktualisiert am

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki im März 2020 Bild: dpa

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki ist in „Auszeit“. Das hätte eine Chance für einen Neuanfang im Erzbistum Köln sein können. Ändern sollen sich aber nur die Gläubigen.

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          Vor knapp vier Wochen hat Papst Franziskus sein Machtwort in der Causa Woelki gesprochen: Der Kölner Erzbischof darf im Amt bleiben. Der Vatikan attestiert dem Kardinal zwar „große Fehler“ und macht ihn verantwortlich für eine „Vertrauenskrise“ im Erzbistum, aber rechtlich bescheinigt er Woelki eine weiße Weste. Kann es unter diesen Umständen überhaupt einen Neuanfang im Erzbistum Köln geben?

          Die Entscheidung des Papstes war niederschmetternd für alle Katholiken, die glaubten, es sollte in ihrer Kirche um mehr gehen als nur darum, sich juristisch einwandfrei zu verhalten. Aber immerhin ein blasser Hoffnungsschimmer blieb ihnen: Der Kölner Erzbischof nimmt bis zum Aschermittwoch kommenden Jahres eine „geistliche Auszeit“. Die Leitung des Erzbistum sollte bis dahin auf Geheiß des Papstes der einzige unbelastete Kölner Weihbischof, Rolf Steinhäuser, übernehmen.

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