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Kanzlerkandidat der Union : Schluss mit Zaudern

  • -Aktualisiert am

Nur einer kann es werden - Laschet und Söder. Bild: Jens Gyarmaty

Nun ist es amtlich: Markus Söder will Kanzlerkandidat der Union werden. Doch das Rennen mit Armin Laschet ist noch nicht vorbei.

          6 Min.

          Armin Laschet und Markus Söder standen bei ihrer Pressekonferenz am Sonntagnachmittag weit voneinander entfernt. Sechs, acht Meter. Viel weiter, als die der Pandemie geschuldeten Hygienemaßnahmen es erforderlich machten. Zwischen dem CDU-Vorsitzenden und nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten auf der rechten und dem CSU-Chef und bayerischen Regierungschef auf der linken Seite hatten sich der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Ralph Brinkhaus von der CDU, und der Chef der CSU-Landesgruppe, Alexander Dobrindt, postiert.

          Eckart Lohse
          (elo.), Politik

          Das Interesse an den beiden Herren in der Mitte war gering. Es ging nicht darum, was in der Fraktionsklausur am Sonntag zum Umgang mit Corona besprochen worden war, obwohl das das inhaltliche Hauptthema einer langen Aussprache mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gewesen war. Es ging nur darum, ob die beiden Parteivorsitzenden einen Schritt weitergekommen waren auf dem Weg zur Entscheidung über die Kanzlerkandidatur.

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