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Das Kanzleramt im Blick : Alles erscheint möglich für die Grünen

Baerbock und Habeck am Tag nach den Landtagswahlen Bild: Matthias Lüdecke, Lüdecke, Matth

Nach außen stapeln die Grünen tief, wenn es um ihre Aussichten im Wahljahr geht. Doch das ist nicht nur Realismus, sondern auch Kalkül. Jetzt bloß nicht übermütig werden, lautet die Devise.

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          Die Grünen haben in Baden-Württemberg gerade das beste Wahlergebnis ihrer Geschichte eingefahren, da sagt Parteichef Robert Habeck über die Bundestagswahlen im Herbst: „Natürlich sind wir der Underdog.“ Doch manchmal schlage Holstein Kiel auch Bayern München – „es besteht die Chance, das Unwahrscheinliche möglich zu machen“, sagte Habeck.

          Helene Bubrowski
          Politische Korrespondentin in Berlin.

          Aus diesen Sätzen spricht eine Mischung aus Realismus und Kalkül. Natürlich sind die Grünen, die seit sechzehn Jahren im Bund keine Regierungsverantwortung getragen haben, nicht der Favorit für die Wahlen im Herbst. Sie liegen in Umfragen gut zehn Prozent hinter der Union. Ihre finanziellen Mittel für den Wahlkampf sind mit denen von CDU und CSU nicht vergleichbar.

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