https://www.faz.net/-gpf-9zi32

Kampfdrohnen-Flieger : „Es ist kein Videospiel“

Steuerungsraum einer deutschen Aufklärungsdrohne in Mali Bild: Marco Seliger

Die Hilflosigkeit, einem Angriff zuschauen zu müssen, sei extrem, sagt ein deutscher Drohnenflieger. Waffen könnten da helfen und Leben retten. Man brauche ja nicht immer auf die Menschen zielen.

          5 Min.

          Sie haben uns gebeten, Ihren Namen nicht zu veröffentlichen. Warum?

          Konrad Schuller
          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Wegen der Familie. Mein Einsatz in Mali wird von gewissen terroristischen Gruppen nicht gerne gesehen.

          Wo tun Sie Dienst?

          Ich bediene die Sensoren beim unbemannten Flugzeug Heron 1. Zuletzt war ich in Mali. Friedenssicherung bei der Mission Minusma. Außerdem fliege ich auf dem Kampfflugzeug Tornado.

          Die Politik streitet, ob Deutschland bewaffnete Drohnen anschaffen soll. Ihr Gerät trägt keine Waffen. Was also tut es?

          Wir beobachten. Außerdem unterstützen wir Konvois.

          Sie fliegen mit den deutschen Bodentruppen mit?

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Probefahrt im Mercedes EQS : Das Eqsperiment

          Mercedes-Benz zündet sein Elektrizitätswerk. Mit dem ungewöhnlichen EQS beschreiten die Schwaben neue Wege. Eine erste Annäherung zwischen Auto und Autor.