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Kampfdrohnen-Flieger : „Es ist kein Videospiel“

Steuerungsraum einer deutschen Aufklärungsdrohne in Mali Bild: Marco Seliger

Die Hilflosigkeit, einem Angriff zuschauen zu müssen, sei extrem, sagt ein deutscher Drohnenflieger. Waffen könnten da helfen und Leben retten. Man brauche ja nicht immer auf die Menschen zielen.

          5 Min.

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          Konrad Schuller

          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Wegen der Familie. Mein Einsatz in Mali wird von gewissen terroristischen Gruppen nicht gerne gesehen.

          Wo tun Sie Dienst?

          Ich bediene die Sensoren beim unbemannten Flugzeug Heron 1. Zuletzt war ich in Mali. Friedenssicherung bei der Mission Minusma. Außerdem fliege ich auf dem Kampfflugzeug Tornado.

          Die Politik streitet, ob Deutschland bewaffnete Drohnen anschaffen soll. Ihr Gerät trägt keine Waffen. Was also tut es?

          Wir beobachten. Außerdem unterstützen wir Konvois.

          Sie fliegen mit den deutschen Bodentruppen mit?

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