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CDU in Rheinland-Pfalz : Baldauf gewinnt Kampfabstimmung

  • -Aktualisiert am

Der frühere Ministerpräsident Bernhard Vogel (links) gratuliert Christian Baldauf nach dem Sieg auf dem Parteitag. Bild: dpa

Die Rebellion aus dem Hunsrück ist versandet: Mit mehr als 80 Prozent der Stimmen beschließt der Parteitag, dass Christian Baldauf die CDU in die Landtagswahl führen soll.

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          Christian Baldauf führt die CDU in die rheinland-pfälzische Landtagswahl im Jahr 2021. Der 52 Jahre alte Pfälzer erhielt am Samstag auf dem Landesparteitag in Neustadt an der Weinstraße 321 der 400 abgegebenen gültigen Stimmen und damit 80,25 Prozent. Sein Gegenkandidat, Landrat Marlon Bröhr aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis, kam auf 79 Stimmen.

          Julian Staib

          Politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.

          Zuvor war der Antrag eines CDU-Gemeindeverbands aus dem Hunsrück, in einer Mitgliederbefragung über den Spitzenkandidaten zu befinden, abgelehnt worden. Baldauf hatte die CDU-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag von 2008 bis 2011 angeführt und hat diese Position seit 2018 wieder inne. Er warb in seiner Rede vor den Delegierten dafür, mit „Lust, mit Mut und mit christlicher Zuversicht“ in den Wahlkampf zu ziehen und dabei für „mehr Bürgernähe – in den sozialen Medien und auf dem Dorfplatz“ zu sorgen.

          Der SPD warf Baldauf vor, in einem „verzweifelten Selbstfindungstrip“ täglich „neue Gerechtigkeitslücken“ zu entdecken, auch kritisierte er, dass die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) öffentlich über rot-rot-grüne Bündnisse spekuliere. Baldauf wandte sich gegen eine Zusammenarbeit seiner Partei mit der Linken wie mit der AfD, der er „Hetze“, „völkische Parolen“ und eine „Verachtung für den Rechtsstaat und unsere offene Gesellschaft“ vorwarf.

          Der Spitzenkandidatin der Grünen im Land, Integrationsministerin Anne Spiegel, warf Baldauf wiederum vor, diese respektiere Gerichtsurteile nicht und verhindere Abschiebungen. Die CDU in seinem Land solle für „ernsthafte Umwelt- und Klimapolitik ohne Hysterie“ stehen, so Baldauf.

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