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Junge-Union-Chef Kuban : „Die Junge Union wird in Zukunft nicht mehr auf die CDU warten“

Tilman Kuban, Landesvorsitzender der Jungen Union. Bild: dpa

Im F.A.Z.-Interview fordert der Vorsitzende der Jungen Union, dass seine Partei bei der Kommunikation in den sozialen Medien besser wird. Auch zu einer möglichen Kanzlerkandidatur Kramp-Karrenbauers hat Tilman Kuban eine klare Meinung.

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          Herr Kuban, was wäre die richtige Antwort der CDU auf das Youtube-Video von Rezo gewesen?

          Helene Bubrowski

          Politische Korrespondentin in Berlin.

          Markus Wehner

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Auf jeden Fall muss man schnell reagieren und Antworten in der digitalen Welt geben, also eine Videoantwort auf einem Youtube-Channel von jemandem aus der Partei oder von einem Influencer.

          Die CDU hatte ja erst vor, mit einem Video zu antworten, und es dann zurückgezogen. Was war da los?

          Wir wollten als Junge Union etwas machen. Dann hieß es aber aus dem Konrad-Adenauer-Haus, dass dort ein Video gedreht wird. Wir haben uns geeinigt, dass es nur ein Video geben soll, weil es keinen Sinn macht, dass sich mehrere Videos gegenseitig die Reichweite wegnehmen. Dass Philipp Amthor das machen sollte, fand ich erst mal gut, weil er zur jungen Generation gehört und Mitglied des JU-Bundesvorstands ist. Dann wurde das Video aber gestoppt. Für uns war es dann zu spät, um noch etwas Eigenes auf die Beine zu stellen. Die Junge Union wird in Zukunft schneller agieren und im Zweifel nicht mehr auf die CDU warten.

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