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„Jüdische Alternative“ : Juden in der AfD

Auf einer Pegida-Demo hält ein Teilnehmer eine Deutschland- und eine Israel-Flagge. Bild: dpa

Wieso werden Juden Mitglied in der AfD? Und wer sind diese Leute? Eine Spurensuche bei einer Gruppe, die sich nicht so recht äußern will.

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          Am 7. Oktober gründet sich die „Jüdische Alternative für Deutschland“ in Offenbach. Beatrix von Storch wird kommen und Erika Steinbach ein Grußwort sprechen. In ihrer Grundsatzerklärung schreiben die Gründer, „dass eine Allianz der Rechtskonservativen in Europa mit dem Judentum äußerst naheliegt“. Diese Nähe sehen die AfDler im gemeinsamen Feind: den Muslimen.

          Livia Gerster

          Redakteurin in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Nicht so gut zu dieser Nähe passen die antisemitischen Ausfälle von AfD-Politikern, die völkische Strömung in der Partei und ihr Geschichtsrevisionismus. Solcherlei Überzeugungen tat auch eine AfD-Besuchergruppe in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen kund. Sie störte so lange, bis der Referent keine andere Möglichkeit mehr sah, als die Führung abzubrechen.

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