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1000. Sitzung : Der wirklich aufregende Alltag im Bundesrat

Blick in den Bundesrat im Dezember 2019 Bild: dpa

Nach mehr als sieben Jahrzehnten steht im Bundesrat die 1000. Sitzung an. Zum Jubiläum spricht sogar der Bundespräsident. Danach kehrt der Alltag wieder ein. Und der ist spannender, als man meint.

          4 Min.

          Zum ersten Mal kam der Bundesrat am 7. September 1949 zusammen. Es war ein regnerischer, frühherbstlicher Tag. Man traf sich in Bonn in der Aula der einstigen Pädagogischen Akademie. Die Sitzung dauerte gerade einmal 41 Minuten, eine der kürzesten in der Geschichte des Bundesrates. Am Freitag steht nach mehr als sieben Jahrzehnten Bundesrat die 1000. Sitzung an. Hätte es nicht im Zusammenhang mit Corona Sondersitzungen gegeben, wäre das Jubiläumstreffen vermutlich erst in ein paar Monaten gewesen. Nun aber ist es am 12. Februar.

          Frank Pergande

          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht, eine besondere Ehre, denn Bundespräsidenten im Bundesrat sind ein höchst seltener Anblick. Dann geht der Alltag weiter mit 76 Vorlagen, 73 Tagesordnungspunkten, darunter neun Gesetze aus dem Bundestag. Wieder geht es um Corona, das Elterngeld, die Antragspflicht für Insolvenzen, aber auch das Gesetz über den Bundesnachrichtendienst. Außerdem ist ein stellvertretendes Mitglied für den Beirat des Klärschlamm-Entschädigungsfonds zu benennen.

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