https://www.faz.net/-gpf-9s10t

JU-Chef Tilman Kuban : „Die Klima-Bewegung wird immer radikaler“

„Wenn Protest in Gewalt umschlägt, habe ich kein Verständnis.“ Tilman Kuban Mitte März beim außerordentlichen Deutschlandtag seiner Partei in Berlin. Bild: dpa

Das Klimapaket der Bundesregierung findet Tilman Kuban gut. Zufrieden gibt er sich damit aber nicht. Im Interview spricht der JU-Vorsitzende über seine Ansprüche bei der Klimadebatte und wie sich Annegret Kramp-Karrenbauer schlägt.

          4 Min.

          Lassen Sie uns mit einem explosiven Thema anfangen, das Sie im Moment besonders zu interessieren scheint, Herr Kuban: Wasserstoff als Antriebsmittel für Autos. Warum beschäftigt sich der Vorsitzende der Jungen Union mit einer uralten Idee, die bis heute nicht funktioniert?

          Eckart Lohse

          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Weil wir etwa in Japan sehen, dass das Gegenteil der Fall ist. Dort wird auf Wasserstoff gesetzt und das nicht nur für die Mobilität, sondern auch für Strom- und Wärmeerzeugung. Auch Frankreich und die Schweiz gehen in diese Richtung. Wir dürfen hier nicht den Anschluss verlieren. Wasserstoff kann der Power-Stoff der Zukunft sein.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Zustand der Bundeswehr : Militärisches Leichtgewicht

          Künftig soll die Bundeswehr nach dem Willen der Verteidigungsministerin Seite an Seite mit den Verbündeten auch kämpfen. Ist die Truppe darauf wirklich vorbereitet? Eine Analyse.
          Baden-Württembergs Maschinenbauer erhalten immer weniger Aufträge.

          F.A.Z. exklusiv : Ein Hilferuf aus Baden-Württemberg

          Das Land der Autos und des Maschinenbaus steckt in der Krise. In seltener Einmütigkeit fordern Regierung, Arbeitgeber und Gewerkschaften Hilfe vom Bund – in einem deutlichen Brief an Hubertus Heil.