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Interview mit Jörg Meuthen : „Eine klare Mehrheit sieht das wie ich“

Meuthen auf dem Braunschweiger Parteitag der AfD 2019 Bild: Getty

„Die Brandmauer nach Rechtsaußen muss stehen“, sagt der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen. Ein Gespräch über den Umgang mit Extremisten wie Andreas Kalbitz und die Frage, ob er so enden wird wie sein Vorgänger Bernd Lucke.

          6 Min.

          Herr Meuthen, können Sie sich ein Leben vorstellen, in dem Sie nicht mehr AfD-Vorsitzender sind?

          Justus Bender

          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Aber selbstverständlich. Es wäre traurig, wenn ich das nicht könnte.

          Sie klingen nicht abgeneigt.

          Jede politische Funktion ist eine Funktion, die man auf Zeit hat. Und ich bin ein so lebensbejahender Mensch, dass ich mir viele andere Verwendungen meiner verbleibenden Lebenszeit vorstellen kann. Dessen ungeachtet mache ich aber meine Aufgabe sehr, sehr gerne.

          Wie viele Monate geben Sie sich noch als AfD-Vorsitzender?

          Gewählt bin ich bis zum nächsten regulären Wahlparteitag. Ich rechne nicht damit, dass vorher etwas passiert. Insofern wäre das dann bis zum Herbst 2021, und dann entscheiden die Mitglieder neu. Und jeder muss sich dann selbst fragen, ob er kandidiert. So auch ich. Ganz normal.

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