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FDP-Politiker Joachim Stamp : „Dann muss umfassend geöffnet werden“

  • -Aktualisiert am

Joachim Stamp (FDP) ist der stellvertretende Ministerpräsident von Joachim Stamp Bild: dpa

Pauschal die Klassen zu teilen bleibe eine „naive, dysfunktionale Idee“, glaubt der stellvertretende NRW-Ministerpräsident Joachim Stamp. Vor den Corona-Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch fordert er eine längerfristige Strategie gegen das Virus.

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          Herr Stamp, in Nordrhein-Westfalen regiert die FDP im derzeit einzigen schwarz-gelben Bündnis. Sie sind stellvertretender Ministerpräsident. In Berlin tritt Ihr Bundesvorsitzender Christian Lindner als scharfer Kritiker des Corona-Kurses auf. Wie lange geht dieser Spagat noch gut?

          Reiner Burger

          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Es ist kein Spagat. Wir sagen nur: Wir hätten einen anderen Weg gewollt. Dennoch war und ist uns in NRW wichtig, dass die Länder einen gemeinsamen Weg beim Kampf gegen die Pandemie beschreiten. Wir dringen jedoch erfolgreich auf Differenzierungen. Wir waren beispielsweise immer der Auffassung: Es ist essentiell, dass an den Schulen so lange wie möglich Präsenzunterricht stattfindet, um Kindern keine Bildungschancen zu nehmen. Schon vor drei Wochen wollten manche in Bund und Ländern wieder einen Komplett-Lockdown inklusive Schulen und Kitas. Vor einer Woche gab es dann das Papier aus dem Kanzleramt ...

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