https://www.faz.net/-gpf-972fz

Nach Beleidigung : Spahn reagiert auf schwulenfeindliche Hetze

  • Aktualisiert am

Bild: Facebook/ Jens Spahn

Einen schwulenfeindlichen Kommentar auf Facebook möchte Jens Spahn so nicht stehen lassen. Bei seiner Antwort bleibt er aber gelassen.

          Der CDU-Politiker Jens Spahn hat sich auf Facebook schwulenfeindlicher Hetze entgegengestellt. Bei seinem wöchentlichen Facebook-Live-Auftritt verlas der 37 Jahre alte Spahn am Montag den Kommentar eines Nutzers, der Homosexuellen pädophile Neigungen unterstellte: „Mit kleinen Kindern kennt ihr Euch Hinterlader in den Parteien gut aus.“

          Spahn wertete dies als „besondere Form der Beleidigung“, reagierte aber gelassen. „Freuen Sie sich doch, dass jemand wie ich sagt, ich möchte Familien unterstützen, und ich möchte es möglich machen und mithelfen, dass mehr junge Menschen, dass mehr junge Paare sich für Kinder entscheiden“, sagte er an die Adresse des Mannes. „Anstatt dumme Sprüche zu machen, könnten Sie doch einfach sagen: ,Schön, dass wir gemeinsam Familien unterstützen wollen.'“

          Spahn, bisher Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, hatte kurz vor Weihnachten seinen Lebenspartner, den Journalisten Daniel Funke (36), geheiratet. Sein Name wird in der CDU zurzeit als erstes genannt, wenn es darum geht, jüngere Leute ins Kabinett zu holen.

          Weitere Themen

          Eingequetscht von Giganten

          Bundesnachrichtendienst : Eingequetscht von Giganten

          Der BND-Präsident Bruno Kahl sieht liberale Demokratien von erfolgreichen autoritären Systemen bedroht und äußert sich zum ersten Mal öffentlich in Berlin.

          „Verdienter Dank blieb aus“ Video-Seite öffnen

          Videokommentar zum CSU-Parteitag : „Verdienter Dank blieb aus“

          Horst Seehofer ist für seine Verdienste nicht ausreichend von der CSU gewürdigt worden, analysiert F.A.Z.-Korrespondent Timo Frasch. Warum Markus Söder den Funken nicht auf die Delegierten übertragen konnte und die Euphorie verhalten ausfiel, sehen Sie jetzt im Videokommentar.

          „Ja zum Diesel“

          Demo in Stuttgart : „Ja zum Diesel“

          In Stuttgart haben rund 700 Menschen gegen das Fahrverbot für ältere Diesel demonstriert – und die Landesregierung damit in Sorge versetzt.

          Auch Söder nicht unumstritten Video-Seite öffnen

          CSU weiter gespalten : Auch Söder nicht unumstritten

          Die CSU hat Markus Söder mit einem Dämpfer zu ihrem neuen Parteivorsitzenden gewählt. Der 52-Jährige erhielt am Samstag auf einem Parteitag in München 87,4 Prozent der Stimmen. Damit lag er unter der eigens gesteckten Zielmarke.

          Topmeldungen

          Will sich über Social-Media-Kanäle in China einen Namen machen: die Seniorin Wang Jinxiang bei einer Aufnahme in Peking.

          Hinter der Mauer : So anders ist das Internet in China

          In keinem Land der Welt sind so viele Menschen online wie im Reich der Mitte. Sie nutzen das Internet meist viel intensiver – doch sie sehen ein komplett anderes als wir in Europa.
          Spiel mit dem Feuer: „Gelbwesten“ legen Straßensperren in Angers

          Trotz Bürgerdialog : Zehntausende „Gelbwesten“ auf der Straße

          Es ist das zehnte Wochenende in Folge, an dem die sogenannten Gelbwesten gegen soziale Ungerechtigkeit demonstrieren – trotz Macrons Initiative für einen Bürgerdialog. Und es kommt wieder zu schweren Ausschreitungen.
          Torschütze in der Jubeltraube: Axel Witsel (Mitte) erzielte den wichtigen Treffer für den BVB.

          1:0 in Leipzig : Dortmund macht völlig unbeeindruckt weiter

          Winterpause? Egal. Druck von den siegreichen Bayern? Egal. Borussia Dortmund bleibt mit sechs Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze der Bundesliga. In Leipzig kommt es zu einer spektakulären Schlussphase.

          Tausende Frauen demonstrieren : „Wir sind noch immer hier“

          Während für Donald Trump die erste Halbzeit seiner Amtszeit vorbei ist, demonstrieren Tausende Frauen Geschlossenheit und zeigen abermals Flagge gegen den Präsidenten. Doch unter der Oberfläche der Bewegung brodelt es.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.