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Juden in Deutschland : Vom Hass ins Herz getroffen

Ein riesiges Herz zum Gedenken an die aus Gelsenkirchen deportierten Juden steht im Gebäude der Synagoge. Sie war Ziel des Demonstrationszuges, den die Polizei stoppte. Bild: dpa

Die jüngste Eskalation zwischen Israel und Gaza sorgt auch in Deutschland für Ausbrüche von Gewalt. Bei Deutschen jüdischen Glaubens sorgen sie für Entsetzen.

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          „So einen direkten Angriff gab es noch nie, seitdem unsere Synagoge 1987 erbaut wurde“, sagt die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Mannheim, Rita Althausen. Ein Unbekannter hatte eine Scheibe des Gebäudes im Mannheimer Zentrum vergangene Woche eingeschlagen. „Das hatte Signalwirkung“ sagt sie. „Die jüdische Gemeinde sollte getroffen werden. Und das wurde sie.“

          Franca Wittenbrink
          Redakteurin in der Politik.

          Seit Tagen zeigt sich, dass die jüngste Eskalation zwischen Israel und Gaza auch in Deutschland für Ausbrüche von Gewalt und Hass sorgt. In mehreren Städten ist es zu antisemitischen Demonstrationen und Angriffen auf jüdische Einrichtungen gekommen, etwa in Bonn, Münster, Gelsenkirchen – und in Mannheim. Die Bundesregierung und Religionsvertreter haben die Vorfälle scharf verurteilt. Ebenso der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek.

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