Islamisten-Prozess :
Haftstrafen für Dschihadisten in Stuttgart

Von Rüdiger Soldt, Stuttgart
Lesezeit: 3 Min.
Zwei der Angeklagten umarmen sich im November im Oberlandesgericht in Stuttgart.
In Stuttgart sind drei Islamisten zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass der Hauptangeklagte an Kämpfen in Syrien teilgenommen hat.

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat im Dschihadisten-Prozess den Hauptangeklagten Ismail I. zu einer Haftstrafe von vier Jahren und sechs Monaten verurteilt. Der Sohn einer aus Syrien stammenden Familie aus Stuttgart war am 13. November 2013 durch seine Festnahme an einer abermaligen Ausreise ins syrische Kriegsgebiet gehindert worden. Die Mitangeklagten, Ezzeddine I. und Mohammad Sobhan A., wurden zu Haftstrafen von drei Jahren beziehungsweise zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. Beiden wird die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen, sie hatten Ismail I. bei der Vorbereitung seiner Reise nach Syrien unterstützt.

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