Islamisten im Raum Frankfurt :
Der Rhein-Main-Salafismus

Lesezeit: 5 Min.
Frieden und Vernichtung: Pierre Vogel spricht im April 2011 auf dem Frankfurter Rossmarkt
Öffentliche Hasspredigten, Reisen nach Syrien und neue Allianzen - im Frankfurter Raum ballt sich eine Szene radikaler Muslime zusammen.

Vor zwei Jahren stand Pierre Vogel auf einem großen Bühnenwagen mitten auf dem Roßmarkt in der Frankfurter Innenstadt und predigte, was er immer predigt. „Egal, ob die ganze Welt gegen uns ist“, rief er in die Menge, „Allah ist auf unserer Seite“. Er stand da, in seinem weißen Gewand, und redete fast eine Stunde auf die Menschen ein. Mehr als Tausend waren gekommen, um ihn zu hören. Sie standen dicht gedrängt auf dem Platz, rechts die Frauen, links die Männer, strikt voneinander getrennt. Sie nickten, als Vogel davon sprach, der Islam sei die einzig wahre Religion, und riefen, mit hochgereckter Faust, „Allahu Akbar“.

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