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Hamburgs Erster Bürgermeister : „Es heißt also: Bauen, bauen, bauen!“

Will im Wohnungsbau besonders sozial Schwache und Normalverdiener in den Blick nehmen: Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) Bild: dpa

Hamburg genehmigt pro Jahr 10.000 neue Wohnungen, doch das reicht nicht. Im Interview erklärt der Bürgermeister der Hansestadt, Peter Tschentscher, wie er das Problem lösen will – und was er vom Wohngipfel im Kanzleramt erwartet.

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          Herr Bürgermeister, Ihr Vorgänger Olaf Scholz hat die These aufgestellt, sichere Renten würden helfen, einen deutschen Donald Trump zu verhindern. Sind bezahlbare Mieten nicht genauso wichtig?

          Matthias Wyssuwa

          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Ja, das ist auch ein wichtiger Punkt. Gerade bei den unteren Einkommensgruppen muss sonst ein immer größerer Anteil des verfügbaren Einkommens für das Wohnen ausgegeben werden. In großen Städten werden dann viele überfordert, wenn es mit der Mietenentwicklung so weiter geht. Wir wollen aber, dass alle an der Attraktivität und dem Wohlstand unserer Stadt teilhaben können. Daher müssen wir Wohnungen bauen, bis Angebot und Nachfrage wieder im Gleichgewicht sind.

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