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Im Gespräch: Daniel Günther : „Nicht über die Vergangenheit reden“

Provoziert auch ohne Twitter: Ministerpräsident Daniel Günther in Kiel Bild: Daniel Pilar

Die CDU dürfe keine rückwärtsgewandte Debatte über die Flüchtlingspolitik führen, fordert Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther. Ein Interview über Twitter-Abstinenz, die Konkurrenz zu den Grünen und Jamaika als Vorbild.

          5 Min.

          Herr Ministerpräsident, Ihr früherer Kieler Umweltminister Robert Habeck hat mit seinem Abschied von Twitter einige Aufregung provoziert. Ihr letzter Beitrag auf Twitter ist aus dem Jahr 2015. Man kann also ohne Twitter als Spitzenpolitiker leben?

          Mona Jaeger

          Redakteurin in der Politik.

          Matthias Wyssuwa

          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Ich habe mich mal überreden lassen, da mitzumachen, aber wohl habe ich mich nicht gefühlt. Mir war das einfach zu doof, zu hektisch. Ich glaube auch nicht, dass man seine Politik mit so kurzen Beiträgen vermitteln kann. Ich bin dann bewusst ausgestiegen. Als ich dann Ministerpräsident wurde und es hieß, nun müsse ich aber wirklich bei Twitter sein, bin ich dabei geblieben. Ich glaube, Schleswig-Holstein leidet nicht darunter, dass ich Twitter-abstinent bin.

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