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Integrationsminister in NRW : „Einige Gruppen müssen wir ruckzuck loswerden“

Landesvorsitzender Joachim Stamp im April beim FDP-Landesparteitag Bild: dpa

Der Vertrauensverlust der Bürger in die Parteien ist so groß, dass diese über ihren Schatten springen sollen, sagt Joachim Stamp von der FDP. Er schlägt einen Migrationsgipfel vor – doch kann dabei mehr heraus springen als schöne Bilder?

          7 Min.

          Herr Minister, der Bundesinnenminister Horst Seehofer will kommende Woche seinen Masterplan zu Asyl und Abschiebungen vorlegen. Was erwarten Sie?

          Reiner Burger

          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Mona Jaeger

          Redakteurin in der Politik.

          Wir brauchen eine grundsätzliche Neuordnung der Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik. Dazu habe ich einen bundesweiten Migrationsgipfel vorgeschlagen, um auch die Dinge, die längst zwischen den Parteien, die im Bund und Land Verantwortung tragen, Konsens sind, direkt und ohne unnötigen Zeitverlust auf den Weg zu bringen. Wir brauchen natürlich eine Neuordnung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, wir brauchen Verfahrensbeschleunigungen, wir brauchen eine umfassende Lösung, wie wir mit denjenigen umgehen, die seit Jahren hier geduldet und gut integriert sind. Außerdem müssen dringend Fragen wie die Passersatzpapierbeschaffung oder Rückübernahmeabkommen geklärt werden.

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