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Integrationsmanager : Wie Baden-Württemberg Flüchtlinge integriert

Alles freiwillig: Die Integrationsmanagerin Ileana Buhociu erklärt Badra Haddad den Zweck ihres Besuchs. Bild: Verena Müller

Kaum ein Bundesland bemüht sich seit 2015 so konsequent, die Integration von Flüchtlingen voranzubringen wie Baden-Württemberg. Seit zwei Jahren stehen ihnen sogar eigene Manager zur Seite.

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          Fünf Namen auf dem Klingelschild sind arabisch, einer ist polnisch. Die Mehrfamilienhäuser in der Tannen-, Kiefern- und Buchenstraße sind in den vergangenen drei Jahren ein bevorzugtes Quartier syrischer, irakischer und afghanischer Flüchtlingsfamilien geworden. Denn die sanierten Dreizimmerwohnungen im Mössinger Stadtteil Bästenhardt sind halbwegs bezahlbar. „Wer’s Ländle ned ehrt, isch d’Freundschaft ned wert!“ steht auf einem Fußabtreter.

          Rüdiger Soldt

          Politischer Korrespondent in Baden-Württemberg.

          Im Treppenhaus fordern gleich mehrere Schilder die Mieter zum Einhalten der Kehrwoche auf, bald gibt es wahrscheinlich auch welche in arabischer Sprache. Ileana Buhociu macht einen Hausbesuch. Die 52 Jahre alte Sozialpädagogin ist eine der 1184 Integrationsmanagerinnen in Baden-Württemberg. Kein anderes Bundesland hat sich seit 2015 so konsequent und ehrgeizig bemüht, die Integration von Flüchtlingen voranzubringen.

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