https://www.faz.net/-gpf-8fsiy

Insa-Umfrage : SPD erstmals unter 20 Prozent

  • Aktualisiert am

Auch in einer Umfrage des Insa-Instituts verliert die SPD weiter an Zustimmung. Zulegen können die Grünen und die Linkspartei.

          Die SPD ist in einer Umfrage erstmals in der Wählergunst unter die 20-Prozent-Marke gerutscht. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen die Sozialdemokraten laut der am Dienstag von der „Bild“-Zeitung veröffentlichten Insa-Wahlumfrage nur noch auf 19,5 Prozent der Stimmen. Das sind 0,5 Prozentpunkte weniger als in der Vorwoche.

          Auch CDU/CSU verlieren 0,5 Punkte und kommen nur noch auf 31,5 Prozent. Die AfD muss ebenfalls einen halben Punkt abgeben und liegt nun bei 12,5 Prozent. Die Grünen legen dagegen um einen Punkt auf 13,5 Prozent zu, die Linkspartei um einen halben Punkt auf 9,5 Prozent. Die FDP liegt unverändert bei 7,5 Prozent. Für die Umfrage wurden von Freitag bis Montag 1997 Wahlberechtigte befragt.

          Im jüngsten Deutschlandtrend war die SPD auf 21 Prozent abgerutscht. Das war der niedrigste Wert für die Sozialdemokraten, seit es die ARD-Umfrage gibt (1997). Auch in anderen Umfragen ist die SPD in den vergangenen Wochen deutlich abgesackt.

          Weitere Themen

          In zwei Fliegern nach Amerika Video-Seite öffnen

          Kritik an Bundesregierung : In zwei Fliegern nach Amerika

          Bundskanzlerin Angela Merkel und Ministerin Annegret Kramp-Karrenbauer fliegen fast zeitgleich an die Ostküste der Vereinigten Staaten. Sie nutzen dabei jedoch zwei getrennte Flugzeuge.

          Topmeldungen

          Länger leben : Kerle, macht’s wie die Frauen

          Von der Gleichstellung der Geschlechter profitieren auch Männer – sie sind gesünder und leben länger. Die regionalen Unterschiede, die in einer Studie sichtbar werden, überraschen.
          Viele Fragen an den Präsidenten in der Whistleblower-Affäre: Donald Trump beantwortet Reporterfragen vor dem Weißen Haus.

          Telefonat mit Selenskyj : Trumps Erpressung

          Für Donald Trump ist das Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten nicht verwerflich. Er sieht nichts Schlimmes darin, seine Macht zu nutzen, um politischen Konkurrenten wie Joe Biden zu schaden. Dabei beginnt der Skandal schon an anderer Stelle.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.